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Richtig lüften
und heizen, ist die Vorraussetzung für behagliches wohnen, bringt prima
Klima und verhindert Bauschäden!
Auch das
beste Isolierglas muß zwangsläufig beschlagen, wenn die Raumluft
zuviel Feuchtigkeit aufgenommen hat. In jedem Haushalt entstehen beim
Kochen, Baden oder Wäschetrocknen erhebliche Mengen an Wasserdampf.
Ja sogar lässt durch seine Atemluft beträchtliche Mengen an
Dampf ab - während acht Stunden Schlaf etwa 1 Liter! Insgesamt fallen
in einem Vier-Personen-Haushalt pro Tag rund 10 Liter Wasser in Form von
Dampf an.
Durch die zusätzlichen Wassermengen entsteht eine Überhöhung
der Raumfeuchte, die zum Kondensationseffekt führt. Diese Feuchtigkeit
muss hinausgelüftet werden. Verbliebe sie im Haus, wären Schäden
an Mobiliar und Bausubstanz die Folge (Schimmelbildung). Feuchte Räume
erzeugen überdies ein schlechtes und gesundheitsschädliches
Wohnklima.
So lüften und heizen Sie richtig...
1. Lüften
Sie morgens alle Räume 20-30 Minuten (vor allem das Bad und das Schlafzimmer)
2. Lüften Sie im Laufe des Tages noch 3-4 mal, indem Sie Durchzug
herstellen. Das gilt vor allem nach dem Kochen und Baden.
3. Dabei die Fenster nicht nur Kippen, sondern möglichst weit öffnen.
Stoßlüftung ist besonders wirksam, während ein dauernd
gekipptes Fenster während der Heizperiode schnell die Heizkosten
verdoppeln kann.
4.Während des Lüftens natürlich die Heizung abdrehen.
5.Beheizen Sie alle Räume der Wohnung gleichmäßig und
sorgen Sie dafür, dass die Temperaturabsenkung in den Nachtstunden
nicht mehr als 5°C beträgt.
Damit verhindern Sie, dass die Luftfeuchtigkeit an den ausgekühlten
Wänden und Decken kondensiert.
6.Durch richtiges Lüften sparen Sie Energie, erzeugen ein gesundes
Raumklima und vermeiden Bauschäden.
Dem Schimmelpilz keine Chance
Pilzsporen
werden mit der Luft überall hingetragen. Sie finden auf feuchten
Oberflächen, wie Wanddurchfeuchtungen oder Spritzwasser beim Baden,
einen idealen Nährboden. Betroffen sind meist Raumecken und Außenwände
bei Schlafräumen, Kinderzimmern und vor allem Badezimmern.
Dabei sind es meist Stellen, wo keine ausreichende Erwärmung und
Luftzirkulation stattfinden kann, wie z.B. hinter Vorhängen, Schränken
oder an Fensterlaibungen. An diesen Stellen kondensiert Luftfeuchtigkeit
aus und bildet das sogenannte Oberflächentauwasser.
Tritt der Schwärzepilz auf, ist es ein eindeutiges Zeichen für
zu hohe Raumluftfeuchte. Am wirksamsten bekämpft man den Schwärzepilz
durch austrocknen. Kräftig lüften und richtig heizen ist die
beste Kur gegen Schimmelbefall und für ein gesundes Raumklima.
Für
Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.
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